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Die tunesische Küstenwache hat am Mittwoch hunderte Bootsflüchtlinge aus Libyen gerettet. Das Boot mit 700 Menschen an Bord war am Dienstagabend rund 36 Kilometer vor den tunesischen Kerkennah-Inseln auf Grund gelaufen, wie ein Sprecher des Verteidigungsministeriums in Tunis sagte.

Küstenwache und Armee hätten die Flüchtlinge, die meisten von ihnen aus Libyen, mit Decken und Lebensmitteln versorgt. Eine Rettungsaktion sei wegen des schlechten Wetters zunächst nicht möglich gewesen.

Am Mittwoch wurden die Flüchtlinge, die ursprünglich auf die italienische Mittelmeerinsel Lampedusa wollten, dann auf ein Schiff gebracht, das sie zum Flüchtlingslager Choucha an der tunesisch-libyschen Grenze bringen sollte.

Seit Jahresbeginn sind nach Angaben der italienischen Behörden rund 39'000 Flüchtlinge aus Nordafrika in Italien eingetroffen, die meisten von ihnen auf Lampedusa.

Nachdem es sich dabei zunächst vor allem um Tunesier handelte, erreichen nun viele afrikanische Gastarbeiter die Insel, die aus Libyen fliehen. Nach UNO-Angaben kamen seit Beginn des Aufstands in Libyen bereits 1200 Flüchtlinge bei dem Versuch, das Mittelmeer zu überqueren, ums Leben.

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SDA-ATS