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80 Prozent der Schweizer haben sich im letzten Jahr weitergebildet

Dieser Inhalt wurde am 11. Mai 2010 - 09:59 publiziert
(Keystone-SDA)

Bern - Vier von fünf Personen in der Schweiz bilden sich weiter - in Kursen oder durch Selbststudium. Erwerbstätige und höher Ausgebildete nehmen stärker an der Weiterbildung teil als Erwerbslose und Leute mit tieferer Schulbildung.
Dies zeigt eine Studie des Bundesamtes für Statistik, die sich auf Daten der Arbeitskräfteerhebung (SAKE) stützt. Danach haben 80 Prozent der ständigen Wohnbevölkerung in den letzten 12 Monaten vor der Befragung an einer Weiterbildung teilgenommen.
Am beliebtesten sind danach Lernformen, bei denen man sich das Wissen selbstständig aneignet - fast drei Viertel der Befragten bilden sich mit Fachliteratur oder CD-Roms weiter. Aber auch Kurse, Seminare oder Konferenzen verbuchen einen grossen Erfolg: Nahezu jede zweite Person nahm an solchen Veranstaltungen teil.
Die Integration auf dem Arbeitsmarkt und ein hohes Bildungsniveau begünstigen die Teilnahme an der Weiterbildung deutlich. Während bei den Erwerbstätigen 55 Prozent an Weiterbildung in Kursen, Seminaren usw. teilgenommen haben, waren es bei den Erwerbslosen 39 Prozent und bei den Nichterwerbspersonen 24 Prozent.
Über zwei Drittel der Personen mit Hochschul- oder höherem Berufsbildungsabschluss namen an Weiterbildungsaktivitäten teil, aber nur ein Fünftel der Personen, die lediglich über die obligatorische Schulausbildung verfügten.

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