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Bern - Rund 80 profilierte Journalisten, viele von ihnen bereits pensioniert, starten eine Offensive für mehr Qualität in den Medien. Zu diesem Zweck haben sie das Internetportal "Journal21" gegründet. Mit dabei sind auch bekannte Professoren.
Die Schweizer Öffentlichkeit werde überflutet von Nachrichten. Doch um diese Meldungen verstehen zu können, brauche es vertiefte Analysen, Kommentare und Hintergrundberichte, schreiben die Initianten in einer Mitteilung vom Freitag.
Abseits des MainstreamsDas "Journal21" wolle dazu einen Beitrag leisten. Die Zahl 21 stehe für das 21. Jahrhundert. Das Portal wolle auch Themen aufgreifen, die nicht zum Mainstream passten. Es verstehe sich nicht als Konkurrenz zu den bestehenden Medien sondern als Ergänzung.
Bundesrat Moritz Leuenberger rief in einem Geleitwort die Medien dazu auf, die Qualität wieder ins Zentrum ihrer Arbeit zu rücken. "Trotzt dem traurigen Trend des Lärms", schrieb der Medienminister in seiner Botschaft. Einschaltquoten und Auflagen dominierten heute.
Das höhle die Medienfreiheit von innen her aus. Die journalistische Verantwortung bleibe auf der Strecke. Dieser Trend sei durch die die Finanzkrise noch verstärkt worden. Die Krise habe die Inseratevolumen massiv einbrechen lassen und die Redaktionen personell ausgedünnt.
Prominente MitarbeitendeZum Mitarbeiterstab des "Journal21" gehören unter anderem Heiner Hug, ehemaliger Leiter der "Tagesschau" des Schweizer Fernsehens, Peter Achten, Ex-Korrespondent des Schweizer Radios und Fernsehens in Peking, und der Nahostexperte Arnold Hottinger (NZZ und andere).
Ferner sind Roland Jeanneret, Sprecher der Glückskette, Emanuel LaRoche (ehemals "Tages-Anzeiger"), ETH-Professor Kurt Spillmann, der Raumfahrt-Spezialist Bruno Stanek und der ehemalige Presserats-Präsident Peter Studer mit dabei.

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SDA-ATS