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Im Spital Uznach ist am Montagmorgen ein 87-jähriger Patient durch einen Schuss aus einer Kleinkaliberwaffe verletzt worden und kurze Zeit später gestorben. Unter Tatverdacht steht ein anderer, 80 Jahre alter Patient, der im Spitalzimmer mit der Waffe hantierte.

Dabei löste sich laut Polizei ein Schuss, der den 87-Jährigen traf. Der Getroffene starb im Lauf des Vormittags. Laut Polizeisprecher Hans Peter Eugster geht die Polizei davon aus, dass der tödliche Schuss aus Versehen abgefeuert wurde.

Schütze hatte Suizidgedanken

Der Mann, aus dessen Waffe der Schuss fiel, hatte Suizidgedanken. Deshalb habe er im Spitalzimmer mit der Waffe hantiert. Die Staatsanwaltschaft hat ein Strafverfahren eröffnet und den 80-Jährigen einvernommen. Der Mann sei geständig, heisst es.

Er sei vom Amtsarzt fürsorgerisch in eine Klinik eingewiesen worden. Weitere Angaben zum Fall wollte die Polizei nicht machen.

Der tragische Todesfall löste im Spital Linth und beim kantonalen Gesundheitsdepartement grosse Betroffenheit aus, wie die St. Galler Staatskanzlei am Montagabend mitteilte. Für die Mitarbeitenden wurde umgehend professionelle Betreuung durch das Team für Psychologische Erste Hilfe zur Verfügung gestellt.

Nach Aussagen der behandelnden Ärzte und des Pflegepersonals gab es keinerlei Hinweise oder Anzeichen für eine suizidale Absicht des Tatverdächtigen. Entsprechend schockiert sei auf die Ereignisse reagiert worden.

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SDA-ATS