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Wien/Salzburg - Mit einem umjubelten "Jedermann" hat am Sonntagabend der Aufführungsreigen der 90. Salzburger Festspiele begonnen. Nicholas Ofczarek, mit 39 Jahren der bisher jüngste "Jedermann"-Darsteller, erntete grossen Jubel.
Ofczarek gab den reichen Mann sehr körperbetont, schlug brutal zu oder stürzte spektakulär. Die Zuschauer auf dem Domplatz dankten ihm die Action mit Ovationen.
Auch die 33-jährige Birgit Minichmayr überzeugte im orangeroten Korsagenkleid als starke Buhlschaft, die mehr hippes Partygirl als säuselnde Geliebte war.
Offiziell wird das Festival mit zahlreichen Würdenträgern am Montagvormittag eröffnet. Dirigent Daniel Barenboim wird dann die Festrede halten. Insgesamt stehen bei der bis 30. August dauernden Kulturveranstaltung sieben verschiedene Opern, mehr als zehn Theaterstücke und zahlreiche Konzerte auf dem Programm.
Es sind die letzten Festspiele unter der Leitung von Intendant Jürgen Flimm, der an die Berliner Oper Unter den Linden wechselt. Als weitere Höhepunkte gelten auch die Musiktheater-Uraufführung "Dionysos" des deutschen Komponisten Wolfgang Rihm, die Oper "Lulu" mit Patricia Petibon in der Titelrolle und das von Peter Stein inszenierte Schauspiel "Ödipus auf Kolonos" mit Klaus Maria Brandauer.
Das Mysterienspiel "Jedermann" um das Sterben des reichen Mannes von Hugo von Hofmannsthal eröffnet jedes Jahr vor imposanter Kulisse des Doms die Salzburger Festspiele. Die Titelrolle oder die Buhlschaft angeboten zu bekommen, gilt selbst unter bekannten Schauspielern als Ehre.
Ofczarek ist seit der Gründung der Festspiele 1920 der 15. "Jedermann" in der Renommierrolle. Sein Vorgänger Peter Simonischek war mit insgesamt 91 Aufführungen Rekordhalter. Birgit Minichmayr gibt die 30. Buhlschaft und tritt dabei in die Fussstapfen berühmter Kolleginnen wie Senta Berger, Nina Hoss oder Veronica Ferres.

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SDA-ATS