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Ein 14-jähriger Schüler hat in Magden im aargauischen Fricktal offenbar aus Frust das Auto seines Lehrers auf dem Schulhausplatz mit Benzin in Brand gesetzt. Der geständige Jugendliche hatte wegen schlechten Benehmens nicht ins Klassenlager fahren dürfen.

Der 14-Jährige befinde sich nicht mehr in seinem bisherigen Umfeld sondern sei in einem sogenannten "Time-out" platziert worden, sagte Hans Melliger, Leiter der Jugendanwaltschaft Aargau, am Dienstag auf Anfrage.

Die Jugendanwaltschaft kläre die persönliche Entwicklung des Jugendlichen ab. Wie es weitergehe, werde bis nach den Sommerferien entschieden sein. Melliger bestätigte einen entsprechenden Bericht der "az Aargauer Zeitung".

Der Jugendliche hatte das Auto seines Lehrers am Freitag angezündet. Obwohl der Brand rasch gelöscht werden konnte, entstand beträchtlicher Sachschaden.

Bereits früher auffällig

Nach der vorläufigen Festnahme durch die Polizei gestand der Schüler am Samstag die Brandstiftung. Die Jugendanwaltschaft geht von einem Racheakt aus.

Der Jugendliche sei auch schon gegenüber Kameradinnen und Kameraden sowie Lehrern auffällig geworden, sagte Marcel Keller, Standortleiter Kreisschule Magden, im Regionalsender Tele M1. Das sei keine gute Ausgangslage für eine Abschlussreise gewesen.

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SDA-ATS