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Das Aargauer Städtchen Mellingen wird vom Durchgangsverkehr entlastet. Das Aargauer Volk hat am Sonntag den Kostenanteil des Kantons für das 36,5 Millionen Franken teure Projekt mit einem Ja-Stimmenanteil von 60,1 Prozent klar gutgeheissen.

In der Abstimmung sagten 57'455 Aargauerinnen und Aargauer Ja zum Anteil des Kantons von 29,3 Millionen Franken. 38'133 lehnten den Kredit ab. Die Stimmbeteiligung war mit 24,97 Prozent so tief wie seit 2006 nicht mehr.

Der Souverän stützte damit den Entscheid des Kantonsparlamentes für die knapp zwei Kilometer lange Umfahrungsstrasse. Der Grosse Rat hatte beschlossen, das Volk über das Vorhaben abstimmen zu lassen.

Die Strasse soll das Reussstädtchen im Bezirk Baden vom Durchgangsverkehr entlasten. Rund 17'000 Fahrzeuge pro Tag fahren durch die Altstadt. Mellingen bezahlt 7,1 Millionen Franken an die Umfahrungsstrasse.

Rechtsstreit absehbar

Das Projekt war im Vorfeld der Abstimmung heftig umkämpft gewesen. Die bürgerlichen Parteien waren dafür, Linke und Umweltgruppen dagegen.

Zu Streit führte vor allem der zweite, 950 Meter lange Strassenabschnitt auf der Westseite der Reuss. Das Teilstück soll ein geplantes Einkaufszentrum erschliessen. Die Gegner kündeten bereits rechtliche Schritte gegen das Teilstück an.

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SDA-ATS