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ABB und Nestlé haben ihre Büros in Ägypten, die sie aufgrund der politischen Krise vorübergehend geschlossen hatten, wieder geöffnet. Während bei Nestlé die Maschinen in den Fabriken bereits wieder laufen, hat ABB seine Produktion noch nicht wieder aufgenommen.

Beim weltweit tätigen Nahrungsmittelkonzern mit Sitz in Vevey stand die ägyptischen Niederlassung die letzten Wochen praktisch still. Seit Sonntag wird in der Unternehmenszentrale in Kairo und in drei Fabriken der Betrieb schrittweise wieder hochgefahren, wie ein Sprecher von Nestlé am Montag sagte.

Man beobachte die Lage in Ägypten weiter sehr aufmerksam und hoffe auf eine weitere Stabilisierung der Lage. Als Sicherheitsmassnahme hat Nestlé vergangene Woche die Familien von zwanzig ausländischen Arbeitnehmern aus dem Land am Nil evakuiert.

Nestlé ist seit 1988 mit Produktionsstätten in Ägypten vertreten und beschäftigt heute rund 3000 Mitarbeiter. In den nächsten drei Jahren beabsichtigt Nestlé im arabischen Land Investitionen von 160 Mio. Franken.

Fabriken noch ausser Betrieb

Wie Nestlé hat auch der Energietechnikkonzern ABB seinen Ländersitz und die Büros in Kairo wieder geöffnet. Die Fabriken dagegen sind gemäss eines ABB-Sprecher nach wie vor ausser Betrieb. Es sei aber das Ziel, die Produktionsstätten schnellstmöglich wieder zu öffnen. Der Industriekonzern beschäftigt rund 1600 Personen in Ägypten.

Nebst ABB und Nestlé sind gemäss Angaben des Staatssekretariats für Wirtschaft noch rund 100 weitere Schweizer Unternehmen in Ägypten tätig, allerdings haben nur wenige dort auch eigene Büros oder Fabriken.

Von ihnen sind bei der Schweizerischen Exportrisikoversicherung (SERV) bis jetzt noch keine Schadensfälle in Zusammenhang mit Exporten nach Ägypten gemeldet worden, wie SERV-Sprecherin Sonja Kohler auf Anfrage sagte.

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SDA-ATS