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Aufwendige Bergung eines abgestürztes Wanderers in der steilen Wasserflue: Bergretter ziehen den Mann in der Rettungswanne nach oben.

Handout Aargauer Kantonspolizei

(sda-ats)

Ein 43-jähriger Wanderer ist am Donnerstag beim Sparziergang im steilen Gelände der Jurahöhe Wasserflue in Erlinsbach AG rund 30 Meter abgestürzt. Die Bergung des Mannes war aufwendig.

Der Schweizer aus dem Kanton Solothurn hatte um 13.45 Uhr die Polizei selbst alarmiert. Er sei in Richtung Wasserflue ausgeruscht und im Gelände abgestürzt, wie die Aargauer Kantonspolizei am Freitag mitteilte.

Sie leitete eine grössere Rettungsaktion ein. Patrouillen der Stadtpolizei Aarau und der Kantonspolizei rückten zur Unfallstelle aus. Auch ein Polizeihelikopter der Kantonspolizei Zürich kam zum Einsatz.

Zur Sicherung und Bergung des verletzten Wanderers rückten Mitglieder der Alpinen Bergrettung Schweiz (ARS) und der Rettungsgruppe Jura in das steile Gelände aus.

Dichter Wald als Hindernis

Die Bergung des abgestürzten Mannes gestaltete sich schwierig, wie die Schweizerische Rettungsflugwacht (Rega) mitteilte. Weil der Wald an der Unfallstelle sehr dicht ist, konnte der Verletzte nicht direkt mit der Rettungswinde ausgeflogen werden.

Die Bergretter lagerten den Mann zunächst auf eine Vakuummatratze und betteten diesen in eine Rettungswanne um. Mithilfe eines Flaschenzuges und den vereinten Kräften aller Beteiligten wurde die Rettungswanne mit dem Patienten hochgezogen, wie die Rega weiter schreibt.

Danach wurde der Verletzte rund 100 Meter durch den Wald zu einem Forstweg transportiert. Dort erlaubte der lichtere Wald den Einsatz der Rettungswinde am Rega-Helikopter.

Auch die beiden Hunde, mit denen der Mann unterwegs gewesen war, konnten letztlich in Sicherheit gebracht werden.

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SDA-ATS