Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Bern - Mehr als tausend Menschen haben am Samstag an einer Gedenkfeier in Bern Abschied von Nicolas Hayek genommen. Der Patron der Schweizer Uhrenindustrie war am Montag mit 82 Jahren verstorben.
Beigesetzt wurde Hayek bereits am Donnerstag in seiner Wohngemeinde Meisterschwanden AG. Die Beerdigung fand im engsten Familienkreis statt.
Zur öffentlichen Gedenkfeier im Berner Kursaal strömten dagegen Freunde, Weggefährten, nähere und flüchtigere Bekannte des legendären Unternehmers. Zahlreiche Trauergäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft fanden sich in der Kursaal-Arena ein, die sonst vor allem für Kultur und Entertainment genutzt wird.
Hayek brachte nochmals verschiedene Welten zusammen: Politikerinnen wie Bundespräsidentin Doris Leuthard und Wirtschaftsführer wie der Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann gehörten ebenso zu den Trauergästen wie der Hollywood-Star George Clooney und der höchste Olympionike, Jacques Rogge, als Vertreter der Sportwelt.
In Einspielungen kam Hayek selber immer wieder zu Wort. So waren Ausschnitte einer Radiosendung zu hören, in denen Hayek seine liebsten klassischen Stücke vorstellte. Die Sendung war letzten Montagmorgen, wenige Stunden vor Hayeks Ableben, ausgestrahlt worden.
Schalk und Engagement
In kurzen Filmsequenzen wurden der Pioniergeist und das Engagement Hayeks für den Werkplatz Schweiz deutlich, aber auch sein Humor. Seine schalkhafte Art heiterte die Trauergemeinde immer wieder auf - es war eine besinnliche, aber keine himmeltraurige Feier, in der auf das Leben Hayeks zurückgeblickt wurde.
Bundespräsidentin Leuthard würdigte den "unabhängigen, kritischen Geist" des Verstorbenen. Hayek habe "die Politik beeinflusst, ohne selber Politik zu machen." Den Politikern habe er demonstriert, dass man mit Engagement mitunter mehr erreiche als mit Paragraphen.
Sorge um die Umwelt
Hayeks Sohn Nick kämpfte am Rednerpult mit den Tränen. "Er war der beste Papa, den man sich vorstellen kann", sagte er. Sein Vater sei aber auch "der erste Fan der Schweiz" gewesen. "Hopp Schwiiz, das war sein Motto."
Tochter Nayla Hayek sagte zum Abschluss der knapp einstündigen Feier: "Wir Kinder vermissen ihn sehr." Doch sie sei sicher, "dass er auch jetzt unter uns ist."

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

SDA-ATS