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Nach einem Stromausfall als Folge des Hurrikans "Irma" starben in einem Pflegeheim im US-Bundesstaat Florida acht Personen.

KEYSTONE/AP Miami Herald/AL DIAZ

(sda-ats)

Nach dem Stromausfall in einem Altersheim im US-Bundesstaat Florida wegen des Hurrikans "Irma" sind bereits acht Bewohner gestorben.

Die Todesopfer seien 71 bis 99 Jahre alt gewesen, berichtete die Lokalzeitung "Sun-Sentinel" am Mittwoch unter Berufung auf örtliche Gesundheitsdienste. Zuvor war von sechs Todesopfern in der Einrichtung die Rede gewesen. Die Erhöhung der Opferzahl bestätigte zudem die Polizei am Mittwochabend (Ortszeit) im Kurznachrichtendienst Twitter.

Nach Angaben der Bürgermeisterin Barbara Sharief starben drei Bewohner noch in dem Altersheim; zwei weitere nach der Evakuierung.

Insgesamt waren wegen des Stromausfalls und "starker Hitze" rund 115 Bewohner des Seniorenheims nördlich von Miami in Sicherheit gebracht worden, wie der Fernsehsender WSVN berichtete. Einige von ihnen waren dehydriert oder litten unter Atemproblemen und wurden in ein nahegelegenes Spital gebracht.

Sollte sich bestätigen, dass die Todesfälle in dem Altersheim auf den Stromausfall und einen dadurch bedingten Ausfall der Klimaanlage zurückzuführen sind, würde sich die Zahl der durch den Hurrikan verursachten Todesfälle in Florida auf mindestens 20 erhöhen. Die genauen Todesursachen seien aber noch unklar. Polizeichef Tomas Sanchez sagte, man ermittle und schliesse derzeit nichts aus.

Als Folge des Sturms sind in Florida weiterhin Millionen von Menschen ohne Strom. US-Präsident Donald Trump und seine Frau Melania reisen am Donnerstag nach Florida, um die betroffenen Gebiete zu besuchen.

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SDA-ATS