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Der weltgrösste Stellenvermittler Adecco hat im vergangenen Jahr kräftigen Auftrieb vom Wirtschaftsaufschwung erhalten und von seinem strikten Kostensparprogramm profitiert. Das Unternehmen vervielfachte seinen Gewinn von 8 Mio. Euro im Vorjahr auf 423 Mio. Euro.

Der enorme Sprung erklärt sich dadurch, dass das Wohl und Wehe der Stellenvermittler traditionell eng an die Beschäftigungslage und damit der gesamten Konjunktur verknüpft ist. Im vergangenen Jahr nützte Adecco auch die zögernde Haltung vieler Unternehmen, Vollzeitbeschäftigte anzustellen.

"Zwar werden wieder neue Stellen geschaffen, aber nur so viele, um neu ausgebildete Leute zu beschäftigen. Der Rest der Arbeitsplätze, die durch zusätzliche Wirtschaftsleistung benötigt werden, werden durch Zeitarbeitskräfte gedeckt", sagte Konzernchef Patrick De Maeseneire am Donnerstag der Nachrichtenagentur SDA.

Kosten im Blick

Das Betriebsresultat stieg von 65 Mio. Euro auf 667 Mio. Euro. Der Konzern will nach eigenen Angaben dennoch wie schon während der Krise besonders auf die Kosten achten. Kostendisziplin bedeute, dass Adecco weiter auf die Margen schauen werde, sagte Finanzchef Dominik de Daniel.

"Unsere strukturellen Verbesserungen führen dazu, dass wir effizienter arbeiten können. Das heisst nicht, dass wir nicht investieren wollen: Wir prüfen sorgfältig, wo wir die Mitarbeiterzahl aufgrund des Wachstums erhöhen müssen", sagte der Finanzchef.

Im Lauf des Jahre vergrösserte sich der Personalbestand von 28'000 auf 32'000 Vollzeitstellen, vor allem dank der Zukäufe der Stellenvermittler MPS und Spring in den USA und in England. Zum Bestand von 37'000 Stellen im Vorkrisenjahr 2007 würde Adecco indes wohl nur bei sehr viel mehr Umsatz zurückkehren, sagte de Daniel.

Nachfrage der Industrie

Der Umsatz des Konzerns stieg um 26 Prozent auf 18,7 Mrd. Euro. Ohne Zu- und Verkäufe sowie Währungseinflüsse betrug das Wachstum 12 Prozent. In den wichtigsten Märkten Nordamerika und Frankreich, wo Adecco rund die Hälfte des Umsatzes herholt, stiegen im vierten Quartal die Einnahmen um je fast ein Fünftel.

Wachstumstreiber sei vor allem die Vermittlung von Industriearbeitern gewesen, sagte Konzernchef De Maeseneire. Daneben kehre aber auch die Vermittlung von Büro- und Fachkräften, die normalerweise erst mit Verzögerung auf einen Aufschwung reagiere, zu Wachstum zurück.

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SDA-ATS