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Die historischen Umwälzungen in der arabischen Welt kosten den ägyptischen Unternehmer Samih Sawiris eine Stange Geld. Der Bauherr einer gross angelegten Ferienanlage in Andermatt UR besitzt zahlreiche Hotels und Ferienanlagen in Ägypten und anderen Ländern der Region.

Sawiris schätzt, dass das Hotelgeschäft seiner Orascom-Immobilien- und Entwicklungsgesellschaft im laufenden Jahr etwa 30 Prozent weniger Umsatz machen werde. Das Geschäftssegment trug 2009 mit 193,1 Mio. Fr. gut 37 zum Gruppen-Umsatz bei.

Der Gewinn der Gruppe dürfte 2011 um etwa 15 Prozent gedrückt werden, sagte Sawiris, der die Orascom-Bilanzmedienkonferenz vom Freitag in Zürich über eine Telefonschaltung aus Ägypten leitete. Die Unruhen in seinem Heimatland, die im Februar Machthaber Hosni Mubarak aus dem Amt kippten, legten das dortige Geschäft für mehrere Wochen faktisch lahm.

Sawiris erwartet aber, dass Reisende ihre Ägypten-Besuche in den nächsten Monaten nachholen. In den Osterferien würden zahlreiche Gäste die Gelegenheit nutzen, sich in seinen Resorts zu erholen.

Stabilere Lage

Für Sawiris ist es ein Vorteil, dass Ägypten inzwischen wieder eine Regierung hat. Seine Familie pflegte mit ihrem weitverzweigten Firmenimperium allerdings auch Beziehungen zum Regime Mubaraks. Mubarak ist inzwischen in Haft. Ihm werden Korruption und Machtmissbrauch vorgeworfen.

Während sich sein Heimatland nach dem Sturz Mubaraks neu zu ordnen versucht, verzichtet Sawris auf eine vertiefte Prognose zum Geschäftsgang in den nächsten Monaten. Sawiris will aber nach Möglichkeit verhindern, dass Orascom zu viel Geld aufnehmen muss, um die Krisensituation bewältigen zu können.

Andermatt-Ziel 2011 "erreichbar"

Sawiris treibt daneben unbeirrt den Bau von Ferienanlagen in europäischen Ländern weiter. Sein Mega-Projekt in Andermatt, wo auf einem ehemaligen Militärgelände hunderte Villen und Ferienhäuser entstehen, werde in zahlreichen Ländern intensiv beworben.

Im laufenden Jahr sollen Verkäufe und Reservation insgesamt 120 Mio. Fr. ausmachen. Laut Sawiris ist dieses Ziel leicht zu erreichen.

Zu Berichten um angebliche Probleme bei dem Vorhaben äusserte sich der ägyptische Investor nicht direkt. Orascom-Vizepräsident Amr Sheta sagte, die Entwicklung der Verkäufe verlaufe nicht "linear". Die Gesellschaft lege das Augenmerk aber weniger auf verkaufte Einheiten, sondern die Einnahmen.

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SDA-ATS