Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Ägypten hat die Sicherheitsmassnahmen an Grenzübergängen auf der Sinai-Halbinsel verschärft und die Angriffsserie auf Islamisten fortgesetzt. Bei den Auseinandersetzungen in der Nähe des Gazastreifens seien allein am Samstag mindestens 30 Menschen ums Leben gekommen.

Dies berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Mena am Dienstagmorgen unter Berufung auf Sicherheitskreise. Am Montag hätten die Sicherheitskräfte neun Aufständische getötet und zehn nahe den Städten Scheich Suweid und Rafah festgenommen.

Extremistengruppen in der Region wird vorgeworfen, Verbindungen zu den Attentätern zu haben, die in der vergangenen Woche einen Anschlag auf Innenminister Mohammed Ibrahim in Kairo verübten. Ibrahim überlebte. Am Sonntag übernahm die Gruppe Ansar Bayt al-Maqdis die Verantwortung für die Tat und kündigte weitere Angriffe an, um Rache zu nehmen.

Nach dem Sturz von Präsident Husni Mubarak 2011 nutzten islamische Extremisten das Machtvakuum und weiteten ihren Einfluss im strategisch wichtigen Norden des Sinai aus. Seit dem Sturz von Mubaraks gewähltem Nachfolger, Mohammed Mursi von den Muslimbrüdern, Anfang Juli verüben sie nahezu täglich Anschläge auf Sicherheitskräfte.

subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

SDA-ATS