Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Nach mutmasslichen Misshandlungen durch das Personal sind mehrere ältere und behinderte Menschen aus einem Heim in Russland geflohen. Die Heimbewohner werfen den Betreuern Ausbeutung und Diebstahl vor,

Dies hielten Reporter einer Lokalzeitung im östlichen Wladiwostok fest. Die Journalisten stellten Videomaterial mit Aussagen mehrerer Bewohner ins Internet. Fünf Bewohner flüchteten sich gemäss den Berichten in die Redaktionsräume der Zeitung "Arsenewskije Westi".

In dem Video, das auf Youtube veröffentlicht wurde, erzählte etwa der junge behinderte Bewohner Wladimir Lebed, wie er für umgerechnet fünf bis zwölf Euro monatlich zur Arbeit gezwungen wurde. Verweigerte er sie, wurde er nach eigenen Angaben in eine Art Isolierzelle gesteckt und ihm Gewalt angedroht.

Eine Frau beschwerte sich in dem Video über die katastrophalen Zustände der Zimmer und Sanitäranlagen. "Seit neun Jahren wurde nichts gemacht. Die Wände sind feucht und der Putz fällt von der Decke." Zudem seien Bewohner bestohlen worden.

Der Direktor der Institution bezeichnete die Anschuldigungen als "Lügen". Das Heim war Medienberichten zufolge aber bereits früher in ähnliche Skandale verstrickt. Nach Angaben des russischen Fernsehens leitete die örtliche Staatsanwaltschaft eine Untersuchung ein.

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.










SDA-ATS