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Tennis - Die Swiss Indoors warten für ihre 44. Austragung in sechs Monaten mit einem der besten Felder ihrer Geschichte auf. Roger Federer und Rafael Nadal laden zum grossen Duell ein.
Der Draht zwischen dem Basler Turnier und Roger Federer ist hingegen empflindlich gestört. Zum ersten Mal überhaupt äusserte sich das Basler Turnier zur Problematik um die Schweizer Nummer 1, die am letztjährigen Turnier aufgebrochen war. Dabei wurde klar: der direkte Draht zwischen Turnierpräsident Roger Brennwald (67) und seinem langjährigen Aushängeschild Roger Federer (31), der in den letzten Jahren immer allererste Priorität genoss, ist empfindlich gestört. Dokumentiert wurde dies mit einem Telefonanruf auf Federers Handy. Nein, Roger Federer nehme das Telefon nicht ab, wenn er ihn anrufe, erklärte Brennwald. Anschliessend demonstrierte der Turnierobmann mit einem Anruf auf Federers Handy, dass dieser tatsächlich nicht abnimmt.
Immerhin gab Federer vor zwei Wochen in einem Interview und auf seiner Homepage bekannt, dass er auch ohne Vertrag und ohne Startgeld in Basel spielen wird. Und weil Brennwald bis dahin nicht auf Federer hatte zählen können, wurden diesmal mit Startgagen deutlich mehr starke Spieler verpflichtet als in den Vorjahren. Schon fest zugesagt für die Swiss Indoors haben neben Federer Rafael Nadal (ATP 5), Titelhalter Juan Martin Del Potro (ATP 7), Milos Raonic (ATP 13), Kei Nishikori (ATP 17) und Stanislas Wawrinka (ATP 16).
Vor allem auf den Auftritt von Nadal dürfen sich die Schweizer Tennisfans freuen. Federer und Nadal, die grossen Protagonisten der letzten Jahre, werden sich erstmals in der Schweiz zumindest ein Fernduell liefern. Nadal debütierte 2003 als 17-Jähriger an den Swiss Indoors und verlor in der 1. Runde gegen Rainer Schüttler. Ein Jahr später scheiterte er beim zweiten Auftritt wieder in der Startrunde an Feliciano Lopez. Seither startete er nie mehr in der Schweiz. In der Weltrangliste belegt Nadal im Moment bloss den 5. Platz; diese Klassierung täuscht aber. Letzte Saison sammelte Nadal bis Wimbledon mit Abstand die meisten Weltranglistenpunkte, ehe er von einer Knieverletzung für das zweite Semester aus dem Verkehr genommen wurde. Das Comeback gestaltete Nadal ab Februar mit einer 26:2-Siegbilanz und Turniersiegen in Sao Paulo, Acapulco, Indian Wells und Barcelona ungemein erfolgreich. In der Jahreswertung belegt Nadal bereits wieder Platz 2 hinter Novak Djokovic.

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SDA-ATS