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Viktorija Golubic (WTA 99) scheitert in Wimbledon in der Startrunde. Die 25-jährige Zürcherin verliert 6:2, 3:6, 3:6 gegen die 31 Plätze schlechter klassierte Tunesierin Ons Jabeur.

Es war eine Niederlage der ärgerlichen Art. Bis zum Stand von 6:2 und 2:2 hatte Golubic die Partie im Griff, ehe sie ohne Vorwarnung komplett kippte. Bis zum Ende nach gut eineinhalb Stunden gewann sie nur noch vier Games.

Golubic verpasste damit den Einzug in die 2. Runde, den sie im vergangenen Jahr noch zum ersten Mal geschafft hatte. Vor allem aber entwickelt sich Jabeur zu einer Art Angstgegnerin. Sie verlor nach zwei ITF-Turnieren zum dritten Mal in diesem Sommer auf Rasen gegen die Tunesierin.

"Es ist schon ärgerlich", meinte Golubic zerknirscht. "Ich habe zu Beginn mehr Druck gemacht als in den letzten Spielen gegen sie." Jabeur sei aber immer dran geblieben und habe einen Weg zur Wende gefunden. "Sie hat angefangen besser zu spielen und ich habe vielleicht nicht mehr ganz so konsequent agiert." Golubic spielt in Wimbledon noch Doppel, dann steht das Sandplatzturnier in Gstaad an, das sie vor zwei Jahren gewonnen hat.

Serena Williams zurück, Stephens bereits out

Serena Williams kehrte nach einem Jahr Mutterschaftsurlaub nach Wimbledon zurück und setzte sich gegen die Niederländerin Arantxa Rus nach einer durchzogenen Leistung 7:5, 6:3 durch. Sie hatte in Paris vor dem Achtelfinal gegen Maria Scharapowa wegen einer Brustmuskelverletzung aufgeben müssen. Sie habe erst vor einer Woche in Wimbledon wieder mit Aufschlägen begonnen, jetzt gehe es ihr aber wieder gut, erklärte die siebenfache Siegerin im Rasenmekka.

Weniger gut lief es Williams' Landsfrau Sloane Stephens. Die als Nummer 4 gesetzte US-Open-Siegerin und Roland-Garros-Finalistin verlor sang- und klanglos 1:6, 3:6 gegen Stan Wawrinkas Freundin Donna Vekic aus Kroatien. Die Resultate von Stephens bei den letzten fünf Grand-Slam-Turnieren sind bemerkenswert: 1. Runde, Sieg, 1. Runde, Final, 1. Runde.

Ebenfalls früh gescheitert ist wie schon in Paris die als Nummer 5 gesetzte Ukrainerin Jelina Switolina.

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SDA-ATS