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Aargauer Ärzte und Zahnärzte wollen ihren Patienten Medikamente selber abgeben können. Dies fordert der Aargauische Ärzteverband in einer Volksinitiative, die am Dienstag eingereicht wurde. Der Verband will die laufende Diskussion auf Bundesebene nicht abwarten.

Die Volksinitiative "Ja zur ärztlichen Medikamentenabgabe" soll Patienten die freie Wahl zwischen dem Gang zur Apotheke, zur Arztpraxis und der Bestellung bei der Versandapotheke ermöglichen, wie Jürg Lareida, Präsident des Initiativkomitees, am Dienstag in Aarau sagte.

Das Begehren übertraf mit knapp 8000 Unterschriften die im Aargau notwendige Hürde von 3000 deutlich. Die Unterschriftenbögen werden nun von der Staatskanzlei geprüft. Im Aargau ist die Selbstdispensation bisher verboten.

Der Grosse Rat bestätigte dies im Januar 2009 bei der Beratung des Gesundheitsgesetzes. Zudem legte das Parlament fest, dass Ärzte Medikamente nur in Notfällen abgeben dürfen oder wenn die nächste Apotheke über eine Stunde mit dem öffentlichen Verkehr entfernt ist.

Der Bundesrat hatte die umstrittene Frage der Selbstdispensation Anfang April aus der Revision des Heilmittelgesetzes ausgeklammert, um die Revision nicht zu gefährden. Die Verbände von Ärzten und Apothekern begrüssten diesen Schritt. Der direkte Verkauf durch Ärzte ist derzeit in über der Hälfte aller Kantone erlaubt.

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SDA-ATS