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Kabul - Hunderte Afghanen haben am Samstag die Filialen der Kabul Bank belagert, um ihr Geld abzuheben. Der Run auf die grösste Bank des Landes hatte am Mittwoch eingesetzt.
Dies nachdem US-Medien berichtet hatten, dass die beiden Topmanager der Bank wegen Korruption und Regelverstössen bei Kreditvergaben abgelöst werden sollen. Präsident Hamid Karsai versicherte vergeblich, die Kabul Bank und die Einlagen seien sicher. Der Zentralbank stünden 4,8 Milliarden Dollar zur Verfügung, um eine Finanzkrise zu verhindern.
Der bisherige Bankpräsident Scher Khan Farnud soll 160 Millionen Dollar zurückzahlen, die er veruntreut haben soll, um Immobilien in Dubai zu kaufen. Karsais Bruder Mahmud habe ohne Zahlung von Miete in einem dieser Häuser in den Emiraten gewohnt, berichtete die "Washington Post" vom Freitag.
Über die 2004 gegründete Kabul Bank werden die Gehälter der Soldaten, Lehrer und Beamten ausgezahlt. Seit Mittwoch sollen die Anleger mehrere hundert Millionen Dollar abgezogen haben. Ungewöhnlich lange Schlangen vor anderen Banken liessen am Samstag die Furcht vor einer Ausweitung der Krise wachsen.

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SDA-ATS