Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Eine afghanische Untersuchungskommission hat der NATO vorgeworfen, Mitte Februar bei Einsätzen im Osten des Landes 62 Zivilisten getötet zu haben. Unter den Opfern in der Provinz Kunar seien auch Frauen und Kinder gewesen.

"Nach dreitägigen Ermittlungen, sind wir zu dem Schluss gekommen, dass 62 Zivilisten, darunter Frauen und Kinder bei dem Einsatz der NATO getötet und zehn weitere verletzt wurden", sagte der Leiter der von Präsident Hamid Karsai eingesetzte Kommission, Schasada Massud.

Karsai hatte vor wenigen Tagen erklärt, es könnten laut afghanischem Geheimdienst Mitte Februar rund 50 Zivilisten bei den Einsätzen der internationalen Truppen in Kunar getötet worden sein.

Die NATO wollte sich zu der afghanischen Untersuchung zunächst nicht äussern. Ein Sprecher verwies auf die noch laufenden eigenen Ermittlungen der NATO-Truppe ISAF.

Den internationalen Truppen wird regelmässig vorgeworfen, für den Tod von Zivilisten verantwortlich zu sein. In einigen Fällen bekannte sich die NATO nach eigenen Untersuchungen zu den Vorfällen.

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

SDA-ATS