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Die Zucht afrikanischer Elefanten ist schwierig - im Zoo Basel gabs seit 19 Jahren keinen Nachwuchs mehr. Doch der Zolli gibt nicht auf und arrangiert seit fünf Jahren Treffen des zeugungswilligen Bullen mit zwei Jungkühen. Genau beobachtet wird dabei deren Hormonzyklus.

Damit sich Nachwuchs einstellt, muss bei den afrikanischen Elefanten alles stimmen: das Alter der Tiere, die gegenseitige Zuneigung und auch der Zeitpunkt der Paarung. Der Basler Bulle Yoga sei indes erst 14-jährig und damit noch sehr jung und unerfahren, sagte Kurator Stefan Hoby am Mittwoch vor den Medien.

In der Wildnis können laut Hoby erst über 25-jährige Bullen ihre Zeugungsfähigkeit unter Beweis stellen. Bis dahin lernen die Jungtiere bei den Erwachsenen. Yoga hatte diese Möglichkeit nicht, denn der frühere Bulle im Zoo war kein Vorbild: Er war während Jahren wegen Beschwerden zeugungsunfähig.

Kommt hinzu, dass Yoga von den älteren Weibchen abgelehnt wird. Die 15-jährige Rosy zeigt zudem kein Interesse, sodass als Hoffnungsträgerin noch die 16-jährige Maya bleibt. Yoga, Rosy und Maya sind in der Wildnis geboren worden und kamen 1999 aus einem übervölkerten südafrikanischen Reservat nach Basel, um die überalterte Herde zu ergänzen.

Neue Elefantenanlage

Die Zucht von Zootieren ist nötig, davon sind die Fachleute überzeugt: Es müsse in Europa eine genetische Durchmischung geben, sagte der Basler Zoodirektor Olivier Pagan. Gemäss letzter Zählung des Europäischen Erhaltungszuchtprogrammes leben in 51 Institutionen 48 männliche und 155 weibliche afrikanische Elefanten.

Erfolgreich in der Zucht afrikanischer Elefanten ist der Zoo im deutschen Wuppertal. Dort ist Mitte Januar ein männliches Tier zur Welt gekommen, und eine weitere Geburt wird erwartet. In diesem Zoo sind seit 2005 fünf Jungtiere geboren worden. Die Tragzeit bei den Elefanten beträgt 22 Monate.

Der Basler Zolli sammelt derzeit Geld für eine neue Elefantenanlage. Laut Zoodirektor Pagan solle diese den Titel "Ständig in Bewegung" tragen. Mit Trainingsprogrammen sollen die Tiere in der grösseren Anlage mehr gefordert und gefördert werden.

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SDA-ATS