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Die Afrikanische Union (AU) will den Machtkonflikt im westafrikanischen Staat Elfenbeinküste beilegen. Innerhalb eines Monats werde dazu ein bindender Vorschlag erarbeitet, kündigte der mauretanische Präsident Mohamed Ould Abdel Aziz am späten Freitagabend nach einer Sitzung des AU-Sicherheitsrates an.

Das fünfköpfige Gremium mit Vertretern aller afrikanischen Regionen, das diesen Plan ausarbeiten will, soll voraussichtlich am Sonntag während des AU-Gipfels im äthiopischen Addis Abeba vorgestellt werden.

Das Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs, zu dem auch UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon erwartet wird, steht unter dem Motto "Grössere Einheit und Integration durch gemeinsame Werte". Einen Schwerpunkt der Beratungen nehmen jedoch die aktuellen Krisen und Konflikte des Kontinents ein - neben der Lage in der Elfenbeinküste dürfte es insbesondere um die Entwicklung in Tunesien und Ägypten gehen.

Sudan zum letzten Mal als vereintes Land

Ein weiteres Thema ist die Zukunft des Sudan, der auf dem Gipfel in Addis wohl ein letztes Mal als geeintes Land vertreten ist. Eine Volksabstimmung im Süden über einen unabhängigen Staat lässt nach einer Teilauszählung der Stimmen ein überwältigendes Votum für einen neuen Staat erwarten.

Der kenianische Ministerpräsident und AU-Vermittler in der Elfenbeinküste, Raila Odinga, warnte bereits am Freitag vor den AU-Aussenministern vor einem drohenden Bürgerkrieg in der Elfenbeinküste.

"Angesichts der langen Geschichte von Konflikten und Bürgerkrieg und angesichts der Vorbereitungen beider Seiten für einen bewaffneten Konflikt könnte ein Funke genügen, um einen Flächenbrand auszulösen, der auch die Stabilität der Region gefährdet", sagte Odinga.

Seit zwei Monaten weigert sich der abgewählte Präsident Laurent Gbagbo, die Macht an den von der internationalen Gemeinschaft unterstützten Alassane Ouattara zu übergeben.

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SDA-ATS