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Bern - Wenn in den Schweizer Casinos weniger gespielt wird, hat auch der AHV-Ausgleichsfonds das Einsehen. Er hat von den Spielbanken im vergangenen Jahr 406 Millionen Franken erhalten. Ein Jahr zuvor waren es noch 437 Millionen Franken.
Die 19 Schweizer Spielcasinos mussten zum zweiten Mal in Folge Ertragseinbussen hinnehmen, wie die Eidgenössische Spielbankenkommission (ESBK) am Donnerstag in ihrem Jahresbericht mitteilte. Rauchverbote und die schwierige Wirtschaftslage waren laut ESBK die Gründe für die sinkenden Spielfreude.
Die gesamte Spielbankenabgabe ging deshalb um 7,6 Prozent zurück - von 517 Millionen Franken im Jahr 2008 auf noch 479 Millionen im 2009. 406 Millionen Franken dieser Abgabe flossen in den AHV-Ausgleichsfonds. Die restlichen 73 Millionen Franken wurden den Standortkantonen der Casinos mit B-Konzession überwiesen.
Die Schweizer Spielbanken erzielten 2009 einen Bruttospielertrag von 936 Millionen Franken, im Jahr zuvor waren es noch 992 Millionen. Rund vier Fünftel stammen aus Geldspielautomaten, der Rest vom Spiel an den Tischen.
Mehr StrafverfahrenVon den sieben A-Casinos registrierte 2009 lediglich Baden (AG) einen höheren Bruttospielertrag als im Vorjahr. Unter den 12 B-Casinos waren Courrendlin (JU) und Granges-Paccot (FR) die einzigen Gewinner.
Die ESBK eröffnete im vergangenen Jahr in 118 Fällen Strafverfahren, fast drei Mal so viele wie im Vorjahr. 189 Strafentscheide wurden gefällt und 82 Verfahren rechtskräftig abgeschlossen.
Die ESBK erwähnte im Zusammenhang mit Straffällen Spielautomaten mit versteckten Glücksspielen, vermehrt über Internet und Printmedien angebotene Glücksspiele sowie nicht automatisierte verbotene Spiele.

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SDA-ATS