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Aids: Rückgang bei homo- und bisexuellen Männern bestätigt

Dieser Inhalt wurde am 26. Oktober 2009 - 11:41 publiziert
(Keystone-SDA)

Bern - Der Rückgang von HIV-Diagnosen bei schwulen und bisexuellen Männern hat sich im dritten Quartal 2009 bestätigt. Wie das Bundesamt für Gesundheit in seinem Bulletin ausweist, ist 2009 mit 250 weniger HIV-Diagnosen in diesem Segment zu rechnen. Der Trend kehrte 2008.
Die Trendumkehr erfolgte damit zeitgleich mit dem Abschluss der dritten Phase einer speziellen Präventionskampagne in der Schwulenszene, heisst es in der Mitteilung des BAG.
Insgesamt sahen sich in den ersten neun Monaten 455 Personen in der Schweiz mit der Diagnose "HIV-positiv" konfrontiert. 80 Betroffene waren Schweizerinnen und Schweizer. Das entspricht dem Durchschnitt der letzten Jahre.
Bei Migrantinnen und Migranten aus Afrika südlich der Sahara nahmen die Diagnosen ab. Gemäss BAG dürfte sich dieser Trend fortsetzen. Der Frauenanteil an allen Infizierten stieg auf 30 Prozent. Seit Meldebeginn 1985 zählte das Bundesamt rund 31'400 positive HIV-Tests.
Die Prävention darf trotz des Rückgangs nicht nachlassen, schreibt das BAG. Mit dem Aufkommen antiviraler Medikamente wurden die Mittel für die HIV-Prävention Ende der 1990-er Jahre markant gekürzt. Das hatte ab 2002 einen markanten und über Jahre anhaltenden Anstieg der HIV-Meldungen zur Folge.

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