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Airbnb darf sein Geschäft in Kuba ausdehnen

Kurz vor dem historischen Kuba-Besuch von Präsident Barack Obama hat die US-Regierung Airbnb die Erlaubnis erteilt, private Unterkünfte auf der Karibikinsel an Touristen aus aller Welt zu vermitteln. Das teilte der Online-Vermittler am Sonntag mit.

Damit setzt Obama seine Strategie fort, am Kongress vorbei das US-Handelsembargo gegen Kuba aus eigener Vollmacht schrittweise zu lockern. Vollständig beenden kann Obama das Embargo nur mit Zustimmung des Kongresses. Dort halten jedoch die Republikaner die Mehrheit, die gegen eine Aufhebung der Sanktionen sind.

Airbnb begann vor einem Jahr, sein Geschäftsmodell auch in Kuba anzuwenden. Inzwischen sind dort rund 4000 Angebote gelistet. Bisher allerdings durfte das Online-Portal Privatunterkünfte nur an seine Kunden aus den USA vermitteln. Obama traf am Sonntag als erster US-Präsident seit fast 40 Jahren in dem Nachbarstaat ein.

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