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Der Luftfahrt- und Rüstungskonzern EADS will nach Gewerkschaftsangaben im Rahmen einer über drei Jahre laufenden Restrukturierung 5800 Stellen streichen. Der EADS-Konzern, zu dem auch der Flugzeugbauer Airbus gehört, wollte sich zur Zahl nicht äussern.

Vom Abbau betroffen seien 4500 unbefristete und 1300 befristete Stellen, hiess es von Seiten der französischen Gewerkschaft Force Ouvriere. Gemäss deren Angaben sollen die Stellen in Deutschland, Grossbritannien, Frankreich und Spanien wegfallen.

Insgesamt beschäftigt der EADS-Konzern rund 140'000 Personen. In einem Medienbericht war Ende November noch von der Streichung von bis zu 8000 Stellen die Rede gewesen. Der Stellenabbau steht in Zusammenhang mit der Zusammenlegung der drei Sparten Military, Astrium und Cassidian zu Airbus Space & Defense.

Der EADS-Konzern, der demnächst den Namen seiner Luftfahrttochter Airbus trägt, verdient gut an Verkehrsflugzeugen. Das Geschäft mit Wehrtechnik, Satelliten und Weltraumtechnik wirft dagegen immer weniger ab, weil die Staaten sparen müssen. Öffentliche Aufträge, von denen die Wehrtechnik lebt, sind rar.

SDA-ATS