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London - Der britische Billigflieger Easyjet hat seinen Umsatz trotz der Flugverbote nach dem Vulkanausbruch in Island im dritten Geschäftsquartal 2009/10 gesteigert.
Die tagelange Sperrung des Luftraumes in weiten Teilen Europas im Frühjahr habe aber zu einem deutlich geringeren Passagieraufkommen geführt, teilte Easyjet am Mittwoch mit. Der Rückgang im Berichtsquartal belief sich auf 8 Prozent; eine Million Passagiere seien betroffen gewesen. Besonders stark traf es Grossbritannien.
Zudem hätten die Unterbrechungen schätzungsweise mit 65 Mio. Pfund (rund 107 Mio. Franken) zu Buche geschlagen. Für das Gesamtjahr erwartet das Management weiterhin einen Vorsteuergewinn von 100 bis 150 Mio. Pfund.
In der Zeit von April bis Juni steigerte Easyjet seinen Umsatz um 5,3 Prozent auf 759 Mio. Pfund. Damit wuchsen die Einnahmen noch stärker als die Zahl der Fluggäste, die um 3,5 Prozent auf 12,3 Millionen zulegte.
Keine Angaben machte Easyjet zur Entwicklung der Pünktlichkeit und zu Flugausfällen. Auch in der Schweiz hatten Kunden der Airline in letzter Zeit vermehrt über Verspätungen und kurzfristige, unbegründete Flugannullationen geklagt.

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SDA-ATS