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Mitarbeiter des US-Senats mit Kopien der US-Steuerbestimmungen. (Archivbild)

KEYSTONE/EPA/JIM LO SCALZO

(sda-ats)

US-Unternehmen wollen nach der radikalen Steuerreform von Präsident Donald Trump so viele eigene Aktien zurückkaufen wie noch nie. Im Februar summierten sich die Ankündigungen der Firmen auf 153,7 Milliarden Dollar, nachdem es im Januar knapp 60 Milliarden waren.

Wie das auf solche Transaktionen spezialisierte Analysehaus TrimTabs am Mittwoch mitteilte, lag der bisherige Rekord in einem Monat bei 133 Milliarden Dollar im April 2015. "Wenn dieses Tempo beibehalten wird, wird das Volumen in diesem Jahr die Summen aus allen anderen Jahren übertrumpfen", sagte TrimTabs-Analyst Winston Chua.

Der Kongress hatte im Dezember grünes Licht für die Reform gegeben, die unter anderem deutliche Steuersenkungen für Unternehmen vorsieht. Kritiker werfen Trump vor, es profitierten vor allem Reiche und Konzerne. Unternehmen würden zusätzliche Gelder nicht für Investitionen nutzen, sondern Dividenden erhöhen und verstärkt Aktienrückkäufe tätigen.

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SDA-ATS