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Zu AB Inbev gehören neben den Marken Becks und Stella Artfois bald auch Marken wie Pilsner oder Snow - das in China meistverkaufte Bier. Die Aktionäre haben die Fusion mit Konkurrent SAB Miller durchgewinkt.

KEYSTONE/EPA/ANDY RAIN

(sda-ats)

Der weltgrösste Braukonzern Anheuser-Busch Inbev ist bei der Milliarden-Übernahme des Rivalen SABMiller am Ziel. Die Aktionäre beider Unternehmen stimmten dem rund 79 Milliarden britische Pfund (rund 100 Milliarden Franken) schweren Geschäft zu.

Das gaben die beiden Konzerne am Mittwoch bekannt. Damit ist der Weg für den grössten Zusammenschluss in der britischen Unternehmensgeschichte frei: Vom 10. Oktober an soll die Fusion endgültig umgesetzt werden.

AB Inbev war bereits vor dem SABMiller-Kauf der weltgrösste Bierkonzern. Das Unternehmen besitzt Marken wie Beck's, Budweiser, Stella Artois, Corona oder Löwenbräu. Interessant ist SABMiller (Miller, Foster's) für die Belgier vor allem wegen der starken Präsenz in Schwellenländern insbesondere in Afrika. Unter anderem gehört zu SABMiller die Marke Snow, das meistverkaufte Bier in China.

Wegen der Fusion werden weltweit rund 3 Prozent aller Jobs überflüssig, wie AB Inbev bereits mitgeteilt hatte. Dies entspricht nach Informationen der Nachrichtenagentur Bloomberg etwa 5500 Stellen. Zurzeit beschäftigt AB InBev nach eigenen Angaben rund 150'000 Mitarbeiter in 26 Ländern. Für SABMiller arbeiten rund 70'000 Menschen in mehr als 80 Ländern.

Die wichtigsten behördlichen Genehmigungen für den Zusammenschluss lagen bereits vor. Allerdings mussten beide Unternehmen zunächst mehrere Marken verkaufen, um Auflagen etwa der EU-Kommission zu erfüllen.

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SDA-ATS