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Bern - Zehn Greenpeace-Aktivisten haben am Montag auf dem Jungfraujoch gegen eine mögliche Gefängnisstrafe für zwei Walschützer in Japan protestiert. Die Aktion richtete sich vor allem an japanische Touristen, bei denen das Jungfraujoch besonders beliebt ist.
Mit einem aufblasbaren Wal, verschiedenen Bannern und Flugblättern forderten die Aktivisten ein "faires Urteil" für die japanischen Walschützer, wie Greenpeace am Montag mitteilte. Den beiden Aktivisten drohe in Japan 18 Monate Gefängnis.
Die zwei Angeklagten hätten einen Korruptionsskandal in der japanischen Walfangindustrie aufgedeckt, schreibt Greenpeace. In diesem Zusammenhang entwendeten die beiden aus einem Lagerhaus einen Karton mit Walfleisch. Damit hätten sie beweisen wollen, dass die Crew eines Walfängers Fleisch für die eigene Bereicherung abzweige, schreibt die Organisation.
Ein "vorübergehender Diebstahl" könne eine Gefängnisstrafe aber nicht rechtfertigen. Greenpeace ortet im Prozess gegen die japanischen Aktivisten vielmehr einen politischen Hintergrund. Ein Urteil wird für Anfang September erwartet.
Die japanischen Touristen auf dem Jungfraujoch hätten mit Zurückhaltung auf die Aktion reagiert, sagte Aktivist Bruno Heinzer auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA. Von anderen Besuchern habe man dagegen viel Zuspruch erhalten.

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SDA-ATS