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Die radikalislamische Al-Shabaab-Miliz hat sich zum Anschlag auf den somalischen Innenminister Abdishakur Sheik Hassan Farah bekannt. Der Minister war am Freitag bei einem Selbstmordanschlag getötet worden. Bei der Attentäterin soll es sich um eine seiner Nichten gehandelt haben.

"Wenn sie (die Regierungsmitglieder) sich in Panzern der AMISOM-Truppen verstecken, dann sind wir in der Lage, sie in ihren Wohnzimmern anzugreifen und zu töten" sagte Sheik Abdikarim Abdullahi Yussuf, ein Kommandeur von Al-Shabaab, am Samstag in einer Stellungnahme zu dem Anschlag.

"Die Täterin traf am Nachmittag verschleiert im Haus des Ministers ein", sagte ein Polizeisprecher. Der Minister habe eine Verabredung mit seiner Nichte gehabt, um über ihre Studienleistungen zu sprechen. Während des Gesprächs habe die Frau den Sprengkörper gezündet. Der Minister starb im Spital an den Folgen seiner schweren Verletzungen.

Die von Uganda und Burundi gestellten AMISOM-Friedenstruppen der Afrikanischen Union haben in den vergangenen Monaten in der Hauptstadt Mogadischu Gebietsgewinne gegen die Islamisten erzielt. Al-Shabaab kontrolliert aber weiterhin grosse Teile im Zentrum und Süden Somalias. Die Miliz hat enge Verbindungen zu Al-Kaida und in ihren Reihen zahlreiche Kämpfer aus Afghanistan, Pakistan, Jemen und anderen Staaten.

Die Übergangsregierung des gemässigten Islamisten Sheik Sharif Ahmed ist ohne Hilfe von AMISOM nicht in der Lage, auch nur Mogadischu zu kontrollieren. Somalia hat seit mehr als 20 Jahren keine funktionierende Regierung.

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SDA-ATS