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144 Golferinnen aus 30 Nationen spielen von Mittwoch bis Samstag in Lausanne um den Titel an den EM der Amateurinnen. Zu den Favoritinnen gehört die 19-jährige Albane Valenzuela aus Genf.

Als Nummer 3 der umfangreichen Weltrangliste der Amateurinnen kommt Albane Valenzuela an den ersten Einzel-Europameisterschaften in der Schweiz seit 1990 (Zumikon) eine besondere Beachtung zu. Nachdem sie sich verschiedene Male als Gast an Profiturnieren weit vorne klassiert hatte, spielte sie sich letzten August an den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro ins Rampenlicht. Sie kam als ex aequo beste Amateurin mitten unter den weltbesten Profis auf den 21. Platz. Ihre Chancen auf eine EM-Medaille sind noch etwas besser, weil Titelverteidigerin Bronte Law aus England unterdessen zu den Profis übergetreten ist.

Albane Valenzuela, mit dem Schweizer Pass ausgestattete Tochter einer Französin und eines Mexikaners, studiert und trainiert an der renommierten Stanford-Universität in Kalifornien. Ihr Zwischenziel nach dem Studium ist der Übertritt ins Lager der Profis. Im März dieses Jahres erlitt sie bei einem schweren Velounfall eine Hirnerschütterung und einen Teilbruch einer Kniescheibe. Mittlerweile ist sie vollständig wiederhergestellt. Sie ist zuversichtlich, in dieser Woche ihr bestes Golf zeigen und um den Sieg mitspielen zu können.

Schweizerinnen im Hoch

Im Amateurgolf der Frauen ist der Schweizer Verband derzeit so stark wie nie zuvor. Die Schwestern Kim und Morgane Métraux, 22 und 20 Jahre als, gehören mit ihren Positionen 77 respektive 46 der erweiterten Weltspitze an. Als Mitglieder des Lausanner Klubs kennen sie den bei Epalinges hoch über Lausanne gelegenen Par-72-Kurs besser als alle Konkurrentinnen. Im Golf kann der Heimvorteil eine nicht unwesentliche Rolle spielen. Die beiden Schwestern, die ebenfalls in den USA studieren - in Floridas Hauptstadt Tallahassee - haben als Amateurinnen bereits einiges erreicht. Zusammen mit der Walliserin Azelia Meichtry, die verletzungshalber auf den Start an den Europameisterschaften verzichten muss, gewannen sie 2016 Silber an der Team-Weltmeisterschaft in Cancun. Davor hatten sie an den Team-EM ebenfalls schon Podestplätze belegt - 2014 als Dritte, 2015 als Zweite. Beide Male bildeten sie das Team zusammen mit Albane Valenzuela.

In Lausanne können insgesamt 14 Schweizerinnen an den Start gehen. Nach der dritten Runde wird das Feld auf 60 Spielerinnen plus Schlaggleiche reduziert.

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SDA-ATS