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Alexia Paganini beendet die Eiskunstlauf-Europameisterschaften in Moskau im ausgezeichneten 7. Platz. Den Titel sichert sich die Russin Alina Sagitowa.

Seit den goldenen Zeiten von Stéphane Lambiel und Sarah Meier nahmen die Schweizer an internationalen Meisterschaften nur noch Nebenrollen ein. Mehr als ein 14. Rang schaute seit dem Gewinn der EM-Goldmedaille von Meier im Jahr 2011 in Bern an kontinentalen Titelkämpfen nicht mehr heraus.

Die in den USA geborene und lebende Paganini, die seit dieser Saison für die Schweiz startet, verspricht nun aber eine rosigere Zukunft. Die erst 16-Jährige trat an ihrem ersten Grossanlass bereits erstaunlich abgeklärt auf und verbesserte sich in der Kür gegenüber dem Kurzprogramm gar noch um zwei Plätze.

Paganini zeigte zur Musik von "The Phantom of the Opera" einen sehr soliden Auftritt mit fünf Dreifach-Sprüngen. Und dies, obwohl die Landung beim Dreifach-Lutz zu Beginn des Programms nicht ganz sauber war und sie ihn deshalb nur mit dem doppelten statt dem dreifachen Toeloop kombinieren konnte. Am Ende sprang sie den Axel nur einfach statt doppelt. Ansonsten gab es jedoch wenig auszusetzen.

Mit dem Total von 161,62 Punkten verbesserte Paganini ihre anerkannte Bestleistung von der Nebelhorn Trophy in Oberstdorf um 5,64 Punkte. In Deutschland hatte sie der Schweiz einen Quotenplatz für die Olympischen Winterspiele in Pyeongchang gesichert. Nun kann sie mit viel Selbstvertrauen nach Südkorea reisen.

Goldmedaillengewinnerin Sagitowa ist gar erst 15 Jahre alt. Die Junioren-Weltmeisterin des vergangenen Jahres, wie Paganini EM-Debütantin, war wie im ersten Wettkampfteil auch in der Kür die Beste und steigerte ihre persönliche Bestleistung um 14,94 auf 238,24 Punkte. Den "Weltrekord" ihrer Landsfrau Jewgenia Medwedewa (241,31) verpasste sie nur knapp.

Die von einer Fussverletzung genesene 18-jährige Medwedewa (232,86), die in den vergangenen beiden Saisons jeweils Welt- und Europameisterin geworden war, musste sich diesmal mit Silber begnügen. Bronze holte die 30-jährige Italienerin Carolina Kostner (204,25), die zum elften Mal auf dem EM-Podest stand.

Im Eistanz wurden Gabriella Papadakis und Guillaume Cizeron zum vierten Mal in Folge Europameister. Das französische Duo verbesserte mit 203,16 Punkten den eigenen "Weltrekord" um genau einen Zähler und durchbrach zum vierten Mal in dieser Saison die Schallmauer von 200 Punkten, die noch kein anderes Paar geknackt hat. Vier EM-Titel in Folge im Eistanz waren zuletzt den Russen Marina Klimowa/Sergej Ponomarenko von 1989 bis 1992 gelungen.

Papadakis/Cizeron, die auch eine Kür-Bestleistung (121,87) erzielten, tanzten in einer eigenen Kategorie. Sie distanzierten die zweitplatzierten Jekaterina Bobrowa/Dimitri Solowjew um 16,03 Punkte. Mit Alexandra Stepanowa/Iwan Bukin (184,86) stand ein weiteres russisches Duo auf dem Podest.

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SDA-ATS