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Dünne Luft für die italienische Fluggesellschaft Alitalia: Die Mitarbeiter der Airline lehnen einen Rettungsplan ab. (Archivbild)

KEYSTONE/AP/ANTONIO CALANNI

(sda-ats)

Die Turbulenzen bei der Krisen-Fluggesellschaft Alitalia verschärfen sich. Die Mitarbeiter lehnten am Montag mit grosser Mehrheit einen mit den Gewerkschaften ausgehandelten Rettungsplan des Managements ab.

"Der Zorn der Arbeiter hat gesiegt", sagte ein Gewerkschaftsvertreter. Der Sanierungsplan sah den Abbau von 1700 Jobs beim Bodenpersonal und die Kürzung der Gehälter beim Flugpersonal von acht Prozent vor. Damit sollte der Weg geebnet werden, den Betrieb der italienischen Airline mit frischen Finanzspritzen der Anteilseigner Aufrecht zu erhalten.

Alitalia gehört zu 49 Prozent der arabischen Fluggesellschaft Etihad aus Abu Dhabi sowie die heimischen Banken Unicredit und Intesa Sanpaolo. Ministerpräsident Paolo Gentiloni hatte kürzlich gewarnt, dass Alitalia ohne die Kürzungen nicht überleben könne.

Der Verwaltungsrat will noch am Dienstag zu Beratungen zusammenkommen. Die Mitarbeiter hoffen nun darauf, dass die Regierung eingreift und sich für die Ausarbeitung eines alternativen Rettungsplanes einsetzt. Sie haben angekündigt, keine weiteren Einschnitte zu akzeptieren, weil die Arbeitskosten bei Alitalia bereits zu den niedrigsten in der Branche in Europa gehörten.

Eine erneute Verstaatlichung der Airline schloss die Regierung zuletzt aus. Die Fluggesellschaft hat nur selten in ihrer 70-jährigen Geschichte einen Gewinn gemacht und verliert derzeit täglich mindestens 500'000 Euro. Insidern zufolge droht ihr in wenigen Wochen das Geld auszugehen.

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SDA-ATS