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Wer Sommerferien in Frankreich plant, sollte auf alle Fälle die Ausrüstung seines Autos oder Motorrads aufstocken: Ab dem 1. Juli müssen alle Fahrzeuge in Frankreich einen gültigen Alkoholtest mitführen. Das gilt auch für Autofahrer aus der Schweiz.

Fehlt der Alkoholtest an Bord, wird eine Busse von elf Euro fällig. Bussen werden allerdings erst ab November verhängt, wie der Touring Club Schweiz (TCS) in einer Mitteilung schreibt. Der Alkoholtest besteht aus einem reaktiven Rohr und einem Plastikbeutel. In diesen bläst der Fahrer und nach zwei Minuten erscheint das Ergebnis auf dem Röhrchen.

Die Geräte sind beim TCS, in Apotheken und grossen Einkaufszentren für ein paar Franken im Angebot. Aufgrund von Tests verschiedener Geräte empfiehlt die Organisation das Modell mit dem Label "NF". Der TCS weist auch darauf hin, dass die Gültigkeit der Geräte zeitlich begrenzt ist.

Die französischen Behörden hoffen, dass Autolenker, die nicht sicher sind, ob sie zu viel getrunken haben, nach einem eigenen Blastest auf eine Fahrt verzichten. Auf diese Weise soll die Anzahl alkoholbedingter Verkehrsunfälle reduziert werden.

Der TCS beurteilt die Vorschrift skeptisch: Diese biete keinen konkret fassbaren Ansatz, um das Problem von Alkohol am Steuer zu bekämpfen. Lediglich Alkoholabstinenz biete eine genügende Sicherheit, um fahrtüchtig unterwegs zu sein.

SDA-ATS