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Gewerkschaften, Kirchen, Frauenorganisationen und linke Parteien wollen sich gemeinsam gegen die Arbeit am Sonntag engagieren. Sie haben die "Sonntagsallianz" gegründet, um den Sonntag als Tag der Erholung und des sozialen Beisammenseins zu schützen.

Im Auge hat die "Sonntagsallianz" den Detailhandel, aber auch die zunehmend flexibilisierten Arbeitszeiten bei der Post, in der Telekommunikation oder im Buchhandel, wie sie in einer Mitteilung vom Mittwoch schreiben. Nötigenfalls mit einem Referendum bekämpfen wollen sie die Einführung von Sonntagsarbeit in Tankstellenshops.

Der Nationalrat hiess Anfang Mai eine entsprechende Änderung des Arbeitsgesetzes gut. Demnach sollen Läden der Tankstellen an Autobahnraststätten und Hauptverkehrsstrassen rund um die Uhr geöffnet werden können. Die Vorlage ist derzeit im Ständerat.

Immer mehr Angestellte müssten ihren Unternehmen rund um die Uhr zur Verfügung stehen, sieben Tage in der Woche, macht die "Sonntagsallianz" geltend. Die Detailhändler beispielsweise versuchten permanent, die Öffnungszeiten auszudehnen, liess sich Vania Alleva von der Geschäftsleitung der Gewerkschaft Unia im Communiqué zitieren. "Das geht auf Kosten des Personals."

Wolfgang Bürgstein, Geschäftsleiter von Justitia et Pax der Schweizer Bischofskonferenz, sagte laut der Mitteilung, die Allianz sei mehr als ein reines Zweckbündnis zur Durchsetzung unterschiedlicher Interessen. Der innere Zusammenhang der Allianz sei die Sorge um das Wohl der Menschen.

SDA-ATS