Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Die roten Lämpchen im Kopf dieser Simulationspuppe zeigen die Hirnregionen an, die bei einem Kleinkind durch Schütteln geschädigt werden. (Symbolbild)

Keystone/DPA dpa/A4312/_FRANZISKA KRAUFMANN

(sda-ats)

Am Bezirksgericht Baden AG geht es ab heute Dienstag um den Tod eines zweijährigen Kleinkinds. Angeklagt sind die Mutter des Kleinen und deren damaliger Lebenspartner. Die Verhandlung ist auf zwei Tage angesetzt.

Der Mann ist der vorsätzlichen Tötung angeklagt. Er soll das Kind derart geschüttelt haben, dass es an seinen Verletzungen starb. Schon zuvor habe der Mann den Buben körperlich misshandelt, macht die Staatsanwaltschaft geltend. Sie beantragt eine Freiheitsstrafe von 13 Jahren.

Die Mutter des Kindes habe nichts getan, um die Misshandlungen zu stoppen. Laut Staatsanwaltschaft hat sie die Taten "pflichtwidrig nicht erkannt", wie das Bezirksgericht in einer Mitteilung im Vorfeld der Hauptverhandlungen schreibt.

Die Mutter hat sich wegen fahrlässiger Tötung durch Unterlassen zu verantworten. Die Staatsanwaltschaft will eine bedingte Freiheitsstrafe von 14 Monaten.

Am ersten Verhandlungstag steht die Frau im Zentrum. Am Mittwoch, dem zweiten Tag, geht es um den Mann. An diesem Tag kommen auch Sachverständige zu Wort. Der Termin der Urteilseröffnung steht noch nicht fest. Er wird gemäss Bezirksgericht im Laufe der Verhandlung bekanntgegeben.

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

SDA-ATS