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Das Festival Polymanga wird am Samstag in Lausanne eröffnet. Bis Ostermontag werden mehr als 15'000 Besucher im Palais de Beaulieu erwartet.

Mangas, die japanischen Comics, die von hinten nach vorn gelesen werden, bilden nur einen Teil der Veranstaltung. Auch Trickfilme, Videospiele und Webserien sind im Angebot. Ein Breakdance-Wettbewerb, Live-Vorführungen von Zeichnern und mehrere Konzerte ergänzen die Veranstaltung zur umfassenden Schau der japanischen Populärkultur.

David Heim, Gründer und Leiter des Festivals, verspricht die Teilnahme von etwa 60 Zeichnern und Illustratoren. Ehrengast ist Masashi Terajima, der berühmte Autor von "Undead", einem humoristischen Manga über Zombies. Eine weitere Koryphäe ist die Kinderbuchillustratorin Chiaki Miyamoto.

Kulturmix

Diese Mangakas - Manga-Zeichner - demonstrieren schön den kulturellen Mix, dem sich Polymanga seit je verschrieben hat. "Terajima wird zwar in Japan verlegt, er hat sich aber sehr von der europäischen Popkultur beeinflussen lassen. Und Miyamoto hat in Lyon Kunst studiert", erläutert Heim.

Webserien stehen ebenfalls stark im Fokus, namentlich der Franzose Bob Lennon, ein Fachmann auf dem Gebiet der unabhängigen Videospiele.

Die Konzerte sprechen Ohren und Augen an, etwa das der japanischen Visual-Kei-Gruppe "Blood"; Visual Kei ist ein Sammelbegriff für optisch auffällige Musiker und ihre sie nachahmenden Fans. Viel zu sehen geben wird es auch bei der traditionellen "Cosplay"-Parade mit ihren fantasy-voll kostümierten Teilnehmern.

Videospiele

Eine Ausstellungsfläche von mehr als 1000 m2 ist den Videospielen gewidmet. Polymanga wirft dabei ein besonderes Schlaglicht auf die Schweizer Spielentwickler-Szene, in der es laut Veranstalter vor Talenten nur so wimmelt.

SDA-ATS