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Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International erhebt schwere Vorwürfe gegen Venezuela und seine Sicherheitsbehörden. Menschenrechtsverletzungen in dem lateinamerikanischen Land würden in den meisten Fällen nicht verfolgt und nicht geahndet, so Amnesty.

Während der Demonstrationen zwischen Februar und Juli 2014 mit 43 Toten wurde von der Polizei oder ihren Unterstützern geprügelt, willkürlich festgenommen und gefoltert, wie es in einem am Dienstag in Madrid vorgestellten Bericht mit dem Titel "Venezuela - Gesichter der Straflosigkeit" heisst.

In einigen Fällen hätten die Ordnungskräfte ihre Opfer mit Elektroschocks gequält, ihnen Plastiktüten über den Kopf gesteckt oder mit spitzen Gegenständen Verbrennungen zugefügt. Der 47 Seiten umfassende Bericht stützt sich auf Gespräche mit etwa hundert Opfern sowie mit Rechtsanwälten, Menschenrechtsaktivisten und Zeugen.

Anstatt das Vorgehen der Sicherheitskräfte zu verurteilen, werde es von den Behörden sogar "im Namen der Ordnung, der öffentlichen Sicherheit und der politischen Stabilität" gerechtfertigt, kritisierte Amnesty.

Die Demonstrationen hatten im Februar 2014 als Proteste von Studierenden in der westlichen Stadt San Cristóbal begonnen. Sie weiteten sich später zu Protesten und Ausschreitungen zwischen Anhängern der rechten Opposition und der regierenden Sozialisten unter Präsident Nicolás Maduro aus. Unter den Opfern waren auch Regierungsanhänger und Polizisten.

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SDA-ATS