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1961 erinnerte ein britischer Anwalt in einem Aufruf an die vergessenen Gefangenen in der ganzen Welt. Es war die Geburtsstunde von Amnesty International (AI). 50 Jahre später engagieren sich weltweit rund drei Millionen Aktivistinnen und Aktivisten mit AI für die Menschenrechte.

Das Jubiläum findet am 28. Mai statt. Schon am Samstag versammelten sich 200 der rund 50'000 Mitglieder in der Schweiz zu einer Generalversammlung in Solothurn. AI-Generalsekretär Salil Shetty dankte bei den Anlass den Partnern und jenen "mutigen Personen", die für ihren Einsatz ein beträchtliches persönliches Risiko auf sich nähmen.

Es sei schwer, sich die Menschenrechte in den letzten 50 Jahren ohne AI vorzustellen, sagte Shetty gemäss Redetext. Es bleibe aber immer noch viel zu tun. Neben dem Kampf gegen Folter und Einschränkungen der Meinungsfreiheit setzt sich die Organisation vermehrt auch für wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte ein.

Populismus als Gefahr

Mit Youtube und Wikileaks hat sich das Umfeld gemäss dem AI-Generalsekretär stark verändert. Im Erstarken der Rechten in den USA und in Europa sieht Shetty eine weitere Herausforderung. "Populistische, oft rechtsgerichtete Regierungen nutzen Rezession und die bedrohte Sicherheit, um die Menschenrechte einzuschränken", kritisierte er in Solothurn.

Sogar christliche und linke Parteien weichten ihre Positionen punkto Migration aus wahltaktischen Gründen auf, sagte Shetty mit Blick auf die eidgenössischen Wahlen im Herbst. Dagegen sieht er in den jüngsten Ereignisse in der arabischen Welt "die Macht des Volkes im besten Sinn und die Reise von AI in den letzten 50 Jahren".

Neben Shetty treten in Solothurn auch Manon Schick, Generalsekretärin der Schweizer AI-Sektion, der Völker- und Menschenrechtler Walter Kälin, ehemaliges Mitglied des UNO-Menschenrechtsausschusses, und Menschenrechtsaktivisten aus dem Ausland auf.

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SDA-ATS