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Mit diesem Auto fuhr der Mann in die Fussgänger - drei Menschen starben. Der Autofahrer muss lebenslänglich ins Gefängnis. (Archiv)

KEYSTONE/AP/RONALD ZAK

(sda-ats)

Zwei Jahre nach seiner Amokfahrt im österreichischen Graz mit drei Toten und 36 Verletzten ist ein Autofahrer rechtskräftig zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Der Richter sprach am Dienstag in Wien von einem "geplanten Massenmord, der hier stattfinden sollte".

Das Gericht in Wien schmetterte die Berufung des 28-Jährigen gegen das Strafmass ab. Er bezeichnete sich selbst als unzurechnungsfähig und wird nach Angaben seiner Anwältin wegen Schizophrenie behandelt.

Die Schuldfähigkeit stand aber nicht zur Debatte, nur das Strafmass. Er machte nach Angaben von Gerichtsreportern einen verwirrten Eindruck. Er sei mit zahlreichen Kreuzen und Rosenkränzen um den Hals erschienen. "Ich war schon immer Christ", sagte er und flehte um seine Freilassung.

Der Mann war am 20. Juni 2015 in Graz mit seinem Auto bei hoher Geschwindigkeit über den Bürgersteig und Fussgängerzonen gefahren. Als Motiv führte eine Psychologin später an, der Mann habe sich nach einer Scheidung in seiner Männlichkeit gedemütigt gefühlt und habe sich an der Gesellschaft rächen wollen.

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SDA-ATS