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Der Generalsekretär der Arabischen Liga, Amr Mussa, will bei der Präsidentenwahl in Ägypten in diesem Jahr kandidieren. Dies erklärte er am Sonntag. Mussa ist in seiner Heimat sehr populär.

Von 1991 bis 2001 war er ägyptischer Aussenminister. Während seiner zehnjährigen Amtszeit profilierte er sich durch offene Kritik an Israel, mit dem Ägypten 1979 einen Friedensvertrag geschlossen hatte. Seit Mai 2001 ist der 74-Jährige Generalsekretär der Arabischen Liga.

Abstimmung über neue Verfassung Ende März

Die Ägypter sollen bis Ende März über Verfassungsänderungen als nächsten Schritt hin zu einer neuen demokratischen Regierung abstimmen. Der genaue Termin werde in der kommenden Woche bekanntgegeben, sagte Sobhi Saleh von der Verfassungskommission am Sonntag der Nachrichtenagentur Reuters. Nach dem Referendum werde dann zunächst das Parlament und dann der Präsident neu gewählt.

Der seit dem Sturz von Präsident Husni Mubarak am 11. Februar regierende Militärrat hatte angekündigt, innerhalb von sechs Monaten Neuwahlen abzuhalten. Zu den geplanten Verfassungsreformen gehört eine Begrenzung der Amtszeit des Präsidenten auf maximal acht Jahre.

Proteste gegen Korruption in Südägypten

Aus Protest gegen Korruption unter den Behörden blockierten Dorfbewohner im Süden Ägyptens Augenzeugenberichten zufolge vorübergehend die Fernstrasse von Assiut nach Kairo mit brennenden Reifen. Ausserdem setzten sie am Sonntag in der Provinz Assiut drei Regierungsgebäude in Brand.

2000 öffentliche Bedienstete traten in einen Streik für bessere Lebensbedingungen. Ihrer Ansicht nach verteilen die Vorgesetzten Sozialleistungen ungerecht.

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SDA-ATS