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Andermatt im Kanton Uri steigt offiziell ins Rennen als möglicher Standort für ein Nationales Schneesportzentrum. Der Urner Regierungsrat hat am Dienstag ein entsprechendes Bewerbungsdossier verabschiedet.

Nebst der Gemeinde Andermatt sei das Dossier von den Gemeinden Hospental, Realp und Tujetsch (GR) mitunterzeichnet worden. Der Regierungsrat sei überzeugt, dass sich Andermatt als Standort sehr gut eigne, teilte die Urner Regierung am Dienstag mit.

Der Regierungsrat hatte sich bereits im Februar im Landrat zu den Plänen geäussert. Man wolle die Chancen, die das Zentrum für Uri bringen würden, nutzen, sagte der Regierungsrat damals.

Uri steht dabei in Konkurrenz zu Kantonen wie Graubünden, Wallis, Obwalden und Bern. Diese brachten sich ebenfalls als mögliche Standortkantone für ein Wintersportzentrum ins Rennen.

Die Bewerbungsdossiers müssen bis Ende September 2013 beim Bund eingereicht werden. Das Eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) will gegen Ende 2013 einen Entscheid fällen.

Einen Termin für die Realisierung des Zentrums steht noch nicht fest. Das Bundesamt für Sport (BASPO) geht von Investitionen in der Höhe von rund 40 Millionen Franken aus.

Das Zentrum soll gemäss BASPO optimale Voraussetzungen schaffen, um Schul-Schneesportlager durchzuführen. Weiter soll es Standort sein für die Aus- und Weiterbildung im Schneesport und den Ansprüchen des Leitungssports genügen.

Geplant ist das Schneesportzentrum als Ganzjahresbetrieb. Im Sommer könnten unter anderem Trekking, Klettern, Volleyball und Rollhockey betrieben werden.

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SDA-ATS