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Die von der Kündigung bedrohten Angestellten der Papierfabrik Biberist SO fordern zusammen mit den Gewerkschaften mehr Zeit für Abklärungen mit neuen Partnern und Investoren. Zum Ende der Konsultationsfrist am Freitag reichten sie ihre Stellungnahme ein.

"Es bestehen bereits Kontakte zu möglichen Partnern und Investoren, die ein Interesse am Standort Biberist haben", heisst es in einem Auszug der Stellungnahme der Belegschaft zur Konsultation. Der Auszug wurde am Montag von der Unia in ihrer Aktionszeitung "Papieri Biber" veröffentlicht.

Die Belegschaft wird heute über die Vorschläge informiert. Am Dienstagmorgen werden die Projekte zunächst dem Solothurner Regierungsrat vorgestellt. Danach findet im Papierwerk eine Medienkonferenz statt.

Sicher ist, dass Arbeitnehmer und Gewerkschaften mindestens sechs Monate mehr Zeit fordern, um die Projekte im Detail auszuarbeiten. Um während dieser Zeit die Fachkenntnisse in der Fabrik zu halten, sollen vorerst keine Kündigungen ausgesprochen werden.

Schliessung wegen Überkapazitäten

Der südafrikanische Mutterkonzern Sappi will die Papierfabrik in Biberist schliessen, weil sie nicht mehr rentabel sei. Sappi begründet dies mit einer anhaltenden Überkapazität in der Papierindustrie, weiter steigenden Zellstoffpreisen und höheren Energiekosten.

Gewerkschaften, Geschäftsleitung und Beschäftigte haben seit der Schliessungsankündigung Ende März Zeit, Alternativen zur Schliessung zu suchen. Sie werden dabei vom Solothurner Regierungsrat unterstützt. Bei der Schliessung der Papierfabrik stehen 550 Arbeitsplätze auf dem Spiel.

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SDA-ATS