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Neu Delhi - Über dem Indischen Ozean hat die längste Feuerkranz-Sonnenfinsternis dieses Jahrtausends begonnen. Im Osten des afrikanischen Kontinents schob sich gegen 05.00 MEZ die Neumondscheibe vor die aufgehende Sonne.
Das Naturspektakel war anschliessend auf den Malediven zu sehen. Im Süden Indiens waren tausende Schaulustige und Wissenschaftler draussen, um in den verdunkelten Himmel zu starren. Bei einer Feuerkranz-Sonnenfinsternis schiebt sich der Mond vor die Sonne.
Weil der Erdtrabant aber am irdischen Himmel gerade besonders klein und die Sonne besonders gross erscheint, kann er die Sonnenscheibe nicht komplett verdecken. Sichtbar bleibt der Feuerkranz.
Von der maledivischen Hauptstadt Male aus war eigens ein Kreuzfahrtschiff in Richtung Indien unterwegs, um die Sonnenfinsternis möglichst lange beobachten zu können.
An Bord waren auch Wissenschaftler der indischen Weltraumagentur, die verschiedene Messungen durchführen wollten. Mit einer Sonnenfinsternis verbindet sich in weiten Teilen Indiens Aberglaube. Viele Menschen trauen sich nicht nach draussen oder vermeiden es, zu kochen und zu essen.
Die Sonnenfinsternis ist in einem etwa 300 Kilometer breiten Streifen von Afrika über Indien bis nach China zu sehen. Nach Angaben der US-Raumfahrtbehörde NASA ist erst im Jahr 3043 eine längere ringförmige Sonnenfinsternis zu erwarten.

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SDA-ATS