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Angst vor Ebola treibt Asien-Börsen ins Minus

Die Angst vor Ebola und Schwächen der Industrie in den USA, Deutschland und China haben am Donnerstag die Börsen in Asien ins Minus getrieben. Am Markt in Tokio kamen Gewinnmitnahmen bei Exportwerten hinzu, die zuletzt vom schwachen Yen profitiert hatten.

Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index schloss 2,61 Prozent schwächer bei 15'661 Punkten. Der breiter gefasste Topix gab 2,89 Prozent nach auf 1280 Zähler. Zu den grössten Verlierern gehörten die Aktien von Autokonzernen. Toyota büssten knapp dreieinhalb Prozent ein, Honda gaben mehr als vier Prozent nach. Papiere des Elektronikkonzerns Sony verloren mehr als drei Prozent.

Der MSCI-Index asiatisch-pazifischer Aktien ausserhalb Japans lag 0,22 Prozent im Minus. Die Börse in Hongkong, wo die Proteste der Demokratiebewegung andauerten, war ebenfalls im Minus, der Hang-Seng-Index verlor 1,28 Prozent.

Nicht nur die anhaltende Ukraine-Krise und die Spannungen in Hongkong, auch dass in den USA der erste Ebola-Fall aufgetaucht war, verdarb den Händlern in Asien die Kauflaune. Weil die US-Industrie auf ihrem Wachstumskurs im September überraschend viel Schwung verloren hat, flüchteten sich viele Anleger in die als sicher geltenden US-Staatsanleihen.

Ein Euro wurde mit 1,2638 Dollar bewertet und damit leicht stärker nach 1,2623 Dollar im späten New Yorker Handel. Der Dollar wurde mit 108,75 Yen gehandelt nach 108,87 Yen in den USA. Der Schweizer Franken notierte zum Euro mit 1,2071 und zum Dollar mit 0,9549.

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