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Firmen, die wie Lindt und Sprüngli zur Konsumgüterbranche gehören, haben besonders hohe Exporterwartungen.

KEYSTONE/WALTER BIERI

(sda-ats)

Die Exporterwartungen der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in der Schweiz haben sich im zweiten Quartal 2017 weiter aufgehellt. Deutschland bleibt mit Abstand das Hauptexportland. 80 Prozent der KMU planen Ausfuhren nach Deutschland.

Eine Mehrheit von 48,4 Prozent der Unternehmen erwartet mehr exportieren zu können. Im Vorquartal waren es erst 37,4 Prozent. Das Exportbarometer der Grossbank Credit Suisse und der Exportförderorganisation Switzerland Global Enterprise (S-GE) ist mit 2,04 Punkten so hoch wie zuletzt vor über fünf Jahren.

Die Zuversicht fusst auf der anziehenden Industrieproduktion in den USA und in Europa, wie CS und S-GE am Donnerstag mitteilten. Die Rangliste jener Exportmärkte, in denen die KMU neu aktiv werden möchten, wird von den USA angeführt mit 18 Prozent der Nennungen. Die Schwellenländer dürften nur wenig zum Exportwachstum beitragen, heisst es im Communiqué weiter. Dies, obwohl die Industrieproduktion in China die Talsohle langsam durchschritten haben dürfte.

Steigende Ausfuhren erwarten alle acht untersuchten Branchen. Am optimistischsten zeigt sich der Konsumgütersektor. Zuversichtlich sind auch die Branchen Elektrotechnik, Dienstleistungen und Maschinenbau.

Zunehmender Protektionismus ist für KMU kein Thema. 83 Prozent der befragten Unternehmen sehen sich derzeit nicht mit neuen oder verschärften protektionistischen Massnahmen konfrontiert.

SDA-ATS

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