Navigation

Sprunglinks

Hauptfunktionen

Ankers "Schulmädchen bei den Hausaufgaben" bringt 5,6 Mio. Franken

Neuer Auktionsrekord: Das Bild "Schulmädchen bei den Hausaufgaben" von Albert Anker ist am Wochenende für rund 5,6 Millionen Franken versteigert worden. Es ist der höchste je an einer Auktion erzielte Preis für ein Bild des Seeländer Malers (1831-1910).

Dies teilte das Auktionshaus Beurret & Bailly am Montag der Nachrichtenagentur SDA mit. Der Schätzpreis lag bei 1,2 bis 1,5 Millionen Franken. Das Bild entstammt einer Privatsammlung; Angaben über den Käufer wurden nicht gemacht.

Nach einem harten Bietergefecht habe sich ein Käufer am Telefon gegen einen Interessenten im Saal durchgesetzt, hiess es in dem Communiqué bloss. Als emsiger Sammler der Werke von Albert Anker ist seit Jahrzehnten Alt Bundesrat Christoph Blocher bekannt.

Anker hatte das 65 auf 50 Zentimeter grosse Gemälde "Schulmädchen bei den Hausaufgaben", das ein konzentriert auf eine Schiefertafel schreibendes Kind zeigt, 1879 in Öl auf Leinwand gemalt.

"Das Bild fungiert in gewisser Weise als Fenster in die Kindheit, die der Künstler so sehr liebte", heisst es in dem 1995 erschienenen Werkverzeichnis von Ankers Gemälden und Öl-Studien.

Auch Amiet und Raetz unterm Hammer

Der Gesamtumsatz der Auktion in Basel lag gemäss Beurret & Bailly bei 7,5 Millionen Franken. Das Bild "Blumengarten" (1936) des Solothurners Cuno Amiet (1868-1961), das auf 300'000 bis 500'000 Franken geschätzt worden war, fand für 1,2 Millionen einen Käufer.

Die Skulptur "Brett, seine Rückseite zeigend" (1966) des 70-jährigen Künstlers Markus Raetz ging für fast 60'000 weg - der Schätzwert des Werks gemäss Katalog: 12'000 bis 15'000 Franken.

Neuer Inhalt

Horizontal Line


Umfrage zu SWI swissinfo.ch

Online-Umfrage ausfüllen: Tastatur und eintippen close-up

Zersiedelung: Wie stimmen Sie ab?

Meinungsumfrage

subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.