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Anschlag auf Moschee in Indonesien - Mindestens 26 Verletzte

Bei einem Selbstmordanschlag auf eine Moschee in Indonesien sind am Freitag mindestens 26 Menschen verletzt worden. Der Attentäter habe sich zu Beginn des Freitagsgebets in einem Gebetsraum des Polizeihauptquartiers der Stadt Cirebon in der Provinz West Java in die Luft gesprengt, teilte die Polizei mit.

Der in schwarz gekleidete, bisher nicht identifizierte Attentäter hatte selber an dem Gebet teilgenommen. Durch die Explosion wurden mehrere Polizisten, darunter auch der örtliche Polizeichef, verwundet.

Nach Angaben des Terrorexperten Mardigu Prasantyo war es das erste Mal, dass sich in Indonesien ein Selbstmordattentat in einer Moschee ereignete. Zuletzt waren im Juli 2009 bei Selbstmordanschlägen auf zwei Luxushotels in Jakarta sieben Menschen getötet worden.

In den vergangenen Monaten sind in Indonesien hunderte islamistische Aktivisten eines Terrornetzwerks in Aceh festgenommen oder getötet worden. Der mutmassliche Leiter eines Trainingscamps des Netzwerks in Aceh, Abu Bakar Bashir, muss sich derzeit vor Gericht verantworten.

Indonesien ist das bevölkerungsreichste muslimische Land der Welt. Nach dem Ende der Suharto-Diktatur erstarkte Ende der 90er Jahre das radikal-islamische Lager.

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