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Anschlag auf nach Israel führende Gaspipeline in Ägypten

Unbekannte haben am Mittwochmorgen einen Sprengstoffanschlag auf eine nach Israel und Jordanien führende Gasleitung in Ägypten verübt. Der Angriff habe sich in der Region Al-Aritsch auf der Sinai-Halbinsel ereignet, hiess es aus ägyptischen Sicherheitskreisen.

Die Bombe sei ferngezündet worden. Die Schwere des Schadens an dem Gasterminal und ob bei der Detonation möglicherweise Menschen verletzt wurden, blieb zunächst unklar. Nach dem Anschlag seien die Gaslieferungen vorübergehend gestoppt worden, hiess es.

Die Ventile der Pipeline, die den Gasstrom vom wichtigsten Terminal in der Hafenstadt Port Said kontrollierten, seien geschlossen worden, um die bei der Explosion aufgestiegenen Flammen zu ersticken, teilten Sicherheitsbeamte mit. Bewohner seien wegen der Flammen aus ihren Häusern geeilt.

Es war bereits der zweite Anschlag auf die Pipeline in einem Monat. Auch damals waren die Gaslieferungen vorübergehend ausgesetzt worden. Das Terminal liegt rund 50 Kilometer von der Grenze zu Israel entfernt.

Auf der Halbinsel Sinai kommt es häufig zu Zusammenstössen zwischen Sicherheitskräften und Beduinen, die der Regierung Unterdrückung und Vernachlässigung vorwerfen. Beduinen versuchten im vergangenen Juli, die Pipeline zu sprengen.

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